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Schlafstörungen: Gefahr für unser Herz?

Erhöhtes Herzinfarktrisiko durch Schlafstörungen? Dass ein erholsamer Schlaf wichtig für Gesundheit und
Wohlbefinden ist, ist seit Langem bekannt. Eine neue Studie aus Norwegen zeigt jetzt, dass Schlafstörungen unter Umständen aber auch eine Gefahr für Herz und Gefäße darstellen können.  


Wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind unter anderem Tabakrauchen, Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Bewegungsmangel. Möglicherweise können sich aber auch Schlafstörungen negativ aufdie Herzgesundheit auswirken. Das hat jetzt eine Forschergruppe aus Norwegen festgestellt.

In der Studie wurden über 50.000 Männer und Frauen nach den folgenden drei wichtigsten Anzeichen für Schlafstörungen befragt: 1. Einschlafprobleme, 2. nächtliches Aufwachen und 3. das Gefühl, morgens völlig gerädert zu sein. Über 11 Jahre hinweg wurden die Teilnehmer der Studie beobachtet. Insgesamt kam es in dem Zeitraum zu über 2.300 Herzinfarkten. Dabei stellte sich heraus, dass das Risiko für einen Herzinfarkt bei häufigen Einschlafstörungen um 45 Prozent anstieg. Bei Teilnehmern, die bei Studienbeginn Durchschlafstörungen oder einen nicht erholsamen Schlaf angegeben hatten, erhöhte sich das Risiko um rund 30 Prozent.

Um konkrete Empfehlungen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu geben, sei es aber noch zu früh. Die Bedeutung von Schlafstörungen als Risikofaktor für Herzinfarkte müsse weiter untersucht werden, betonten die Autoren.

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Autor: Jennifer Hamatschek 
Letzte Änderung am: 18.09.2012