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Norwegische Studie zeigt: Probiotika in der Stillzeit können Risiko von Neurodermitis für Nachwuchs reduzieren

Die Zufuhr von Probiotika gilt heuteProbiotika in der Stillzeit als effektive Möglichkeit, etwas für eine gesunde Darmflora und entsprechend für seine Gesundheit im Allgemeinen zu tun. Ein Forschungsteam der Universität Trondheim (Norwegen) wies jetzt auch nach: Das Risiko für das Neugeborene, innerhalb der ersten zwei Lebensjahre an Neurodermitis zu erkranken, kann durch die Zufuhr von Probiotika während der Stillzeit und ab Ende der Schwangerschaft gesenkt werden.

Um herauszufinden, inwiefern die Zufuhr von Probiotika die Gesundheit des Kindes beeinflusst, wurde an der Universität Trondheim eine Studie mit insgesamt 415 Schwangeren durchgeführt. Zunächst wurde ausgeschlossen, dass ohnehin ein erhöhtes Neurodermits-Risiko besteht.

Eine Gruppe der Frauen trank täglich ab der 36. Schwangerschaftswoche ein Glas Milch mit einem speziellen Probiotika-Mix aus Laktobazillen und Bifidobakterien. Die Vergleichsgruppe nahm Milch ohne diesen Zusatz zu sich (Placebo). Diese Prozedur wurde bis zum Ende des dritten Monats der Stillzeit durchgeführt.

Nach 2 Jahren wurden 278 der Kinder untersucht. Das Ergebnis: Die Häufigkeit von atopischer Dermatitis (also Neurodermitis) wurde um 49 Prozent reduziert. Bleibt abzuwarten, wie sich der Gesundheitszustand der kleinen Studienmitglieder weiter entwickelt. Sobald die Kinder sechs Jahre alt sind, wollen die Forscher der Universität einen entsprechenden Gesundheitscheck durchführen.


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Autor: Jennifer Hamatschek 
Letzte Änderung am: 18.09.2012